| Unser Hobby
ist spannend, trotz Inter-net, Handy, SMS, ...
Wir experimentieren legal mit Funkwellen und können weltweite, unabhängige
Verbindungen herstellen. Dabei kommen auch modernste Hilfsmittel zum Einsatz,
wie Computer, Internet, Satelliten, GPS, Video und vie-les mehr. Auch
die alt-bekannten Morsezeichen sind immer noch „in“. Wir kommunizie-ren
weltweit auf genormten Fre-quenz-bändern und bedienen uns einer inter-nationalen
„Amateurfunksprache“.
Voraussetzungen um Amateurfunk zu betreiben
Um Amateurfunk zubetreiben, muss bei einer staatlichen Behörde, BAKOM
(Bundesamt für Kommunikation) eine Prüfung abgelegt werden.
Mit dem erworbene Fähigkeitsausweis kann eine Konzession beim BAKOM
beantragt werden. Diese Konzession erlaubt den Betrieb einer entsprechenden
Amateurfunkstation.
HB3 "Die Einsteigerlizens"
Für EinsteigerInnen kennen wir in der Schweiz eine national anerkannte
Konzessionsklasse. Sie kann durch eine erleichterten Prüfung erworben
werden. Das Rufzeichen beginnt mit HB3Y und InhaberrInnen können
in bestimmten Frequenzbänder bis 25W-Ausgangsleistung senden.
HB9 "Die grosse Lizens"
Die „grosse“, international anerkannte Amateurfunkprüfung
berechtigt zum Funkverkehr auf allen für den Amateurfunkverkehr zugelassenen
Frequenzbändern, sogar die Geräte dürfen selbst gebaut
werden und bis 1‘000 Watt Ausgangsleistung sind erlaubt. Das Rufzeichen
dieser Amateure beginnt mit HB9.
HE9 "Die Hörerlizens"
Wer selbst nur Hören und so am Amateurfunk und Broadcasting teilhaben
möchte, kann ohne Prüfung ein Rufzeichen beantragen. Es beginnt
mit HE9.
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Unendlich viele Möglichkeiten –
und es werden noch mehr...
Über ein einfaches Handy können
Verbindungen über Relais, von denen es in der Schweiz du-zende gibt,
her- gestellt werden. Einem Funkgerät kann ein Computer vorgeschaltet
werden und so Texte, Bilder etc. übertragen werden. Weltweite Verbin-
dungen werden über Kurzwellen, die sich an der Ionosphäre reflektieren,
hergestellt. Amateurfunksatelliten oder der
Mond als Reflektor ermöglichen ebenso eine weltweite Kommunikation.
Auch das Übertragen von Fernsehbildern ist unter Amateuren verbreitet.
Mit Computer und Internet können - ohne ein eigenes Funkgerät
zu benützen – Gespräche über ein fremdes Relais getätigt
werden. Dies ist dank „Echolink“ möglich. Oft finden
sich ganz „angefressene“ Funkamateure zu sogenannten DX-Expeditionen
zusammen. Diese besuchen dann mit einem enormen Materialaufwand meist
unbewohnte, unwirtliche Inseln, von wo aus sie in alle Welt heissbegehrte
Funkverbindungen abwickeln.

Es gibt viele Gründe, die jemand bewegen,
Amateurfunker oder Amateurfunkerin zu werden. Allen eigen ist das Experimentieren
mit elektromagnetischen Wellen und Gleichgesinnte im Äther zu treffen.
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